Minimierungsstrategie (1/9): Peter & Paul

Minimierungsstrategie (1/9): Peter & Paul

»Was Peter über Paul sagt, sagt mehr über Peter als über Paul.« So hat es der Philosoph Spinoza formuliert. Wie kann dir dieser Satz helfen, das nonverbale Augenverdrehen besser auszuhalten? Indem du dir klarmachst: Jemand äußert sich scheinbar (!) über jemand anderen, doch die Art und Weise, wie er das tut, sagt mehr über ihn selbst aus als über den anderen.

  Philipp Karch
Minimierungstrategie (4/9): Situationsmodell

Minimierungstrategie (4/9): Situationsmodell

Welche Laus ist dir über die Leber gelaufen? Mit dem Situationsmodell kannst du auf eine Verurteilung deines Gegenübers verzichten. Ausgehend von deiner humanistischen Grundannahme, vertraust du darauf, dass er einen guten Grund hat, so zu handeln. Auch wenn dir der Beweis dafür fehlt. Diese Gewissheit schützt dich davor, das beobachtete Verhalten allzu schnell zu kritisieren. Mit einer wissenden Haltung (Es muss etwas passiert sein) und einer fragenden Haltung (Was wohl genau passiert ist?) bleibst du in Verbindung. Und dein Ärger geht zurück. Stell dir vor ...

  Philipp Karch
Minimierungstrategie (2/9): Der BIBER

Minimierungstrategie (2/9): Der BIBER

Zuerst beobachtest du (selektiv), dann interpretierst du (fragwürdig), dann bewertest du (unnötig), dann kommen notgedrungen (unangenehme) Emotionen dazu und weil du die nicht haben willst, reagierst du meist (reflexhaft). Siehst du den BIBER in dir und was er dir und deinem Gegenüber antut? Stell dir vor ...

  Philipp Karch