Fokussieren

Für alle, die die Vergangenheit Vergangenheit und die Zukunft Zukunft lassen können und sich dem aktuellen Gefühl zuwenden wollen.

In der Gegenwart sein

Richte deinen Fokus auf die Gegenwart aus und nur auf die Gegenwart. Kein einziger Gedanke an das, was war oder an das, was kommen könnte. Wer in der Gegenwart ist, kann weder traurig sein (über das, was in der Vergangenheit unschön verlief) noch in Sorge geraten (was in der Zukunft schief gehen könnte). Es ist natürlich einfacher gesagt als getan, letztlich liegt es jedoch allein in Ihrer Macht, diesen Kunsttrick anzuwenden.

 

Die eigenen Emotionen betrachten und wertschätzen
Nimm wahr, welche Emotionen aufgekommen sind und würdige diese. Denn kein Gefühl kommt ohne Grund. Bist du sauer? Dann hat jemand deine Vorstellungen von richtig und falsch missachtet. Anstatt der Wut freien Lauf zu lassen, wertschätze sie. Ein Gedanke, den du beispielsweise denken könntest: "Danke Wut, dass du dich zeigst, so übersehe ich nicht, dass sich hier jemand danebenbenimmt". 
Auf diese Weise werden Emotionen von Peinigern zu Partnern – sie assistieren bei der Problembewältigung und zugleich bei der Persönlichkeitsentwicklung.

 

Die eigene "Störung" situationsgerecht andeuten

Sprich einen diplomatischen Ankersatz, mit dem du deinem Gegenüber vorsichtig und doch unmissverständlich mitteilst, dass bei dir "was los ist" und noch etwas zu klären ist. Eine typische dreiteilige Formulierung könnte lautet: "Du, mich beschäftigt gerade etwas. Ich weiß (leider) noch nicht genau was. Sobald ich es klarer habe, werde ich gerne auf dich zukommen."