Emotionen: WOSSAT & Co


Definition

Unerfüllte Bedürfnisse führen zu unangenehmen Emotionen. Emotionen sind somit wichtige Signale, wenn wir etwas nicht bekommen haben, was uns wichtig war. Typische unangenehme Emotionen sind Wut, Ohnmacht, Schuld, Scham, Angst und Trauer (WOSSAT).

Wer WOSSAT spürt, denkt häufig Sätze wie die folgenden:

  • Wut: Der andere ist falsch.
  • Ohnmacht: Ich kann nix tun.
  • Schuld: Ich habe dir etwas Negatives angetan.
  • Scham: Ich erfüllte berechtigte Erwartungen / Normen nicht.
  • Trauer: Ich habe etwas verloren, was ich geliebt habe (wichtig ist)
  • Angst: Ich könnte etwas verlieren, was ich liebe (wichtig ist)

Beispiel

Jemand grüßt dich nicht. Du spürst Ärger. Ärger ist die unangenehme Emotion, die ensteht, weil ein Bedürfnis von dir nicht erfüllt ist, wenn die Person nicht zurückgrüßt. Welches Bedürfnis könnte das sein? Vielleicht Wahrnehmung, vielleicht Wertschätzung, vielleicht Verbundenheit, vielleicht Sicherheit?

Nicht das Nicht-Grüßen löst das Gefühl von Ärger aus, sondern die deine Bewertung des nicht-erfüllten Bedürfnisses. Hättest du das Bedürfnis (gerade) nicht, spürtest du keinen Ärger (und das soll kein Appell sein ;-)).


Appell

Sei dankbar für alle noch so schweren Gefühle, weil sie dir helfen zu erkennen, was los ist. Alle Emotionen sind Arschtritte zur Selbsterkenntnis. Der Auftrag lautet:

  • Lass dein Bedürfnis los, wenn du darauf verzichten kannst, und ich lass dich in Frieden, indem ich mich verziehe
  • Erfülle dir dein Bedürfnis, wenn es wichtig genug und machbar ist, und ich lass dich in Frieden, weil das Bedürfnis ja dann erfüllt sein wird.
  • Leide an mir, indem du weder loslässt noch attackierst. (Diese Option ist energetisch betrachtet die doofste, aber die beste, um das Gefühl am Leben zu halten ... ;-)).


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Links

> positive Absicht

> Bedürfnisse vs. Strategien

> Verzicht als eine von sieben "buddhistischen Stabilisierungsstrategien"