Abwehrmechanismen nach Anna Freud

Abwehrmechanismen nach Anna Freud

Anna Freud identifizierte zehn "Techniken", was Menschen immer wieder tun, um ihr Ego zu schützen, ihr "geschöntes Bild ihrer selbst":

Anton-Syndrom

Das Anton-Syndrom ist ein seltenes neurologisches Syndrom. Es beschreibt die visuelle Anosognosie (fehlende Krankheitseinsicht) der eigenen (kortikalen) Blindheit nach Schädigung der Sehbahn beider Gehirnhälften. Das Anton-Syndrom geht zurück auf den österreichischen Neurologen Gabriel Anton (1858–1933).

Apokalyptische Reiter der (Paar-)Beziehung

Die vier apokalyptischen Reiter nach Gottman stehen für die Kommunikationssünden, die eine ... Beziehung dauerhaft ruinieren und sich in vielfältiger Gestalt als prozesshaftes Geschehen zeigen und zur Trennung ... führen können:

Autonomie vs. Autarkie

Autonomie ist nicht völlig auf sich gestellt, sondern mit Beziehungen zum Außen (Anderen), die jedoch frei gewählt und gestaltet werden (können).

Begleiten vs. Befehlen

Begleiten vs. Befehlen

Was machen, wenn aus deiner Sicht dein Gegenüber etwas ändern sollte, und sei es allein zu seinem Vorteil, also ganz ohne Nutzen für dich? Welche innere Haltung nimmst du ein und wie sprichst du mit ihm?

BIBER

BIBER

Der BIBER ist das Akronym für einen fünfstufigen Reiz-Reaktions-Mechanismus

Chunking up / down

Chunking up / down

Wenn du nach Unterschieden suchst, wird dir dein Gegenüber fremd. Wenn du nach Gemeinsamkeiten suchst, fühlst du dich verbunden.

Drama-Dreieck: Bleibst du Beobachter*in oder wirst du Retter*in?

Drama-Dreieck: Bleibst du Beobachter*in oder wirst du Retter*in?

austauschbare Taten im Außen. Wikipedia: Das Dramadreieck beschreibt ein grundlegendes, in vielen Märchen und Heldensagen lange tradiertes Beziehungsmuster zwischen mindestens zwei Personen, die darin die drei Rollen des Opfers, des Täters oder Verfolgers, und des Retters einnehmen. Im Modell des Dramadreiecks wird beschrieben, wie diese Rollen zusammenhängen und wie sie oft reihum gewechselt werden.

Empathie vs. Mitgefühl: Empathie laugt aus, Mitgefühl gibt Energie

Es ist zehrend und anstrengend, das Leiden anderer empathisch mitzuerleben. Empathie in diesem Sinne ist erschöpfend. Anders, als viele denken, ist sie keine zwingende Voraussetzung für moralisches Handeln, sondern kann uns sogar die Energie und den Willen rauben, anderen zu helfen.