Erwartungen reduzieren.

Reduziere deine Erwartungen (an dich selbst, dein Gegenüber oder ans Leben) auf ein Minimum und der bist der glücklichste Mensch, der du sein kannst.

Es gibt einen ganz einfachen Zusammenhang: Jede Erwartung führt zu einer Abhängigkeit und jede Abhängigkeit zu einem Enttäuschungsrisiko. Kürzer: Jede Erwartung führt zu einem Enttäuschungsrisiko.

Wer also möglichst wenig enttäuscht werden will, sollte so wenig Erwartungen wie möglich haben. Dabei kannst du zwischen "Must-have-Erwartungen" und "Nice-to-have-Erwartungen" unterscheiden.

An den "Must-have-Erwartungen" hältst du fest, selbst wenn das bedeutet, dass du in einen Konflikt gerätst. Wenn es beispielsweise um dein Überleben, deine Würde oder deine Freiheit geht, wirst du den Konflikt in Kauf nehmen. Der Konflikt ist quasi notwendig und alternativlos.

Die "Nice-to-have-Erwartungen" hingegen sind vielfach reiner Luxus und damit unnötig. Beispiele für vermeidbare Erwartungen:

  • Du wünschst dir Sonne, das Leben schenkt dir aber Regen.
  • Du möchtest gegrüßt werden, der andere ignoriert dich aber.
  • Du willst pünktlich beginnen, doch einige Kolleg*innen fehlen noch.

In all diesen Fällen kannst du dich ärgern, du musst es aber nicht.

Fazit: Lass stets alle "temporär unerreichbaren bzw. unrealistischen Ziele" los und erfreue dich am eintretenden Frieden. Es sei denn, du hast Lust, Energie und Zeit zu verschwenden und anderen unnötige Macht über dich und dein Seelenheil zu geben ...