1. Ärger = Entweder-Oder-Qualität

1. Ärger = Entweder-Oder-Qualität

Ärger ist entweder günstig oder ungünstig. Und der ungünstige hat zwei Gesichter: Das scheue Reh und der aufbrausender Gorilla Ärger ist entweder günstig oder ungünstig. Und der ungünstige hat zwei Gesichter:

2. Ärger = Information

2. Ärger = Information

Ärger ist eine Information. Er sagt dir: "Achtung, mindestens eines deiner Bedürfnisse ist bedroht." Kümmere dich. Ob du dich ärgerst oder nicht, hängt von deinem Bedürfnishaushalt ab. Der einfache Zusammenhang:

3. Ärger = Ergebnis

3. Ärger = Ergebnis

Ärger ist das Resultat einer dreistufigen Reiz-Reaktion. Wer nicht bewertet, kann sich nicht ärgern. Ärger ist das Resultat einer dreistufigen Reiz-Reaktion:

4. Ärger = Gefahr

4. Ärger = Gefahr

Nach der Theorie von Glasl eskalieren Konflikte in 9 Stufen. Was als leichte Verstimmung beginnt, endet am Ende "gemeinsam in den Abgrund". Wer die Eskalationsstufen ignoriert, riskiert gravierende Verschlimmerungen. Im schlimmsten Fall droht eine dauerhafte Verhärtung. Nach der Theorie von Friedrich Glasl eskalieren Konflikte in 9 Stufen. Was als leichte Verstimmung beginnt, endet am Ende "gemeinsam in den Abgrund". Wer diese Eskalationsdynamik ignoriert, riskiert gravierende Verschlimmerungen. Im schlimmsten Fall droht eine dauerhafte Verhärtung bis hin zu offenem Kampf (siehe auch PDF).

5. Ärger = Normalität

5. Ärger = Normalität

Normal ist nicht die Harmonie, normal ist der Unterschied. Wer akzeptieren kann, dass ... Normal ist nicht die Harmonie, normal ist der Unterschied. Wer akzeptieren kann, dass Differenzen und Reibungen der Normalzustand sind, ist deutlich besser vorbereitet, mit Ärgerangeboten klarzukommen. Geh also davon aus, von morgens bis abends auf unangenehme Unterschiede zwischen dir und deinem Gegenüber zu stoßen und betrachte sie als völlig normal.

6. Ärger = Grund-Entscheidung

6. Ärger = Grund-Entscheidung

Je weniger Erwartungen du hast, desto weniger Abhängigkeiten von anderen, und je weniger Abhängigkeiten, desto weniger Enttäuschungsrisiken. Mit anderen Worten: Keine Erwartungen = keine Enttäuschungen.

7. Ärger = Luxus-Entscheidung

7. Ärger = Luxus-Entscheidung

Ärger ist nicht nur eine Wahl, er ist eine Luxuswahl. In welchem Luxus musst du leben bzw. welche Privilegien genießen, dass du dich über andere ärgern kannst?

9. Ärger = Selbstwertstabilisierung

9. Ärger = Selbstwertstabilisierung

Neben der Vermeidung emotionaler Schmerzen wie Ohnmacht, Schuld, Scham, Angst oder Trauer, hat Ärger noch eine zweite wichtige Funktion und zwar die Stabilisierung des eigenen Selbstwertgefühls.

10. Ärger = Persönlichkeitsentwicklung

10. Ärger = Persönlichkeitsentwicklung

Konflikte (besser: Konfliktangebote) sind nur auf den ersten Blick lästig. Mit etwas Abstand betrachtet sind sie beste Chancen zur Persönlichkeitsentwicklung. In Wahrheit ist dein Gegenüber nämlich kein Arsch. Er ist ein Arsch-Engel (Begriff von Robert Betz). Du erkennst im Arsch den Arschengel, wenn du das SEK erkennst - das Sonder-Einsatz-Kommando: