Motivation (Auf einen Blick)

Inhalt (siehe auch pdf)

  1. Begriffe, Grundlagen, Annahmen (siehe auch unten)
  2. Motivationsrelevante Kernkompetenzen
  3. Motivation in drei Stufen

Begriffe, Grundlagen, Annahmen

  • Grenzen der Motivierbarkeit: Man kann niemanden motivieren i.S.v. ändern.Wenn ich will, dass sich mein Gegenüber ändert, muss ich mich bzw. mein Verhalten (zuvor) ändern.
  • Veränderungsbereitschaft: Mein Gegenüber ändert sich, wenn er erstens ein Problem hat (Leidensdruck), zweitens ein passendes Ziel vor Augen hat (Vision) und drittens vertraut, das Ziel erreichen zu können (Mut). Als Formel: VB = LD * V * M
  • 5 Motive: Wenn ich von meinem Gegenüber etwas will, dann dass er / sie es wieder tut (1), mehr davon (2), weniger davon (3), gar nichts mehr davon (4) oder etwas ganz Neues (5).
  • 3N-Regel: Mein Gegenüber wird sich öffnen, wenn mein Beitrag nützlich ist und neu ist und ich als Person ihm im Gespräch nicht weh tue. Beim „Nicht-weh-tun“ geht es primär darum, dass bei meinem Gegenüber weder Angst nochWiderstand aufkommen.
  • Intrinsische Motive sind innere Antreiber, extrinsische sind äußere (Geld, Anerkennung).
  • Endogene Motive sind unbewusst, exogene Motive sind bewusst.
  • Manipulation (lat: etwas in der Hand haben) ist eine verdeckte Einflussnahme. Mein Gegenüber weiß nicht, dass ich ihn motivieren will. Zu unterscheiden ist wohlmeinende Manipulation (Nutzen für Gegenüber) und instrumentelle Manipulation (Nutzen für mich).
  • Dreistufiges Motivationsmodell (siehe auch S. 2): Ich wähle eine klare Dreiteilung aus einfühlsamem Zuhören, vollständigem Informieren und situationsgerechtem Motivieren (Zuhören führt zu Vertrauen, Informieren führt zu Problembewusstsein, Motivieren führt zur Handlungsbereitschaft).

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