Konflikt-Definition


Nimmst du weiterhin alle Konfliktangebote an oder lässt du das Bewerten und Urteilen?

DEFINITION: Ein Konflikt liegt vor, wenn drei Faktoren erfüllt sind:

  • Es gibt eine Interaktion zwischen zwei oder mehreren Menschen.
  • Bei dieser Interaktion tritt ein Unterschied auf (> Konfliktursachen).
  • Mindestens eine Person macht aus diesem (objektiven) Unterschied eine (subjetive) Beeinträchtigung
 
RELEVANZ: Das Problem ist nicht der Unterschied als solcher, sondern was du damit machst. Du machst ihn erst zu deinem Problem, indem du ihn negativ bewertest. Der Konflikt entsteht also erst durch deine Bewertung. Mit anderen Worten: Keine Bewertung, kein Konflikt ...
Es liegt an dir, wie viele Konflikte du künftig hast. Extrem 1: Du bewertest, was das Zeug hält, und dein Leben ist voller Konflikte. Extrem 2: Du lässt das Bewerten, und du hast keinen einzigen Konflikt mehr. Der goldene Mittelweg: Bewerte ab heute nur noch die absolut kritischen Unterschiede. Jene, die mit deinen Kernbedürfnissen zu tun haben. Und befreie dich von allem anderen ...
 
Warum bewerten wir (so viel)? Weil wir so viel erwarten! Das Problem mit den Erwartungen: Sie machen dich abhängig von anderen. Und wenn sie sich nicht nach deinen Vorstellungen verhalten, bist du enttäuscht. Wir können also festhalten: Wer wenig enttäuscht werden will (vom Leben), sollte sich wenig abhängig machen (von anderen). Und wer wenig abhängig sein will, sollte wenig erwarten.
 
TRANSFER: Arbeite an deinen Erwartungen und deinen Bewertungen, und ein recht konfliktfreies Leben wartet auf dich ...