1. Ärger = Entweder-Oder-Qualität

1. Ärger = Entweder-Oder-Qualität

Ärger ist entweder günstig oder ungünstig. Und der ungünstige hat zwei Gesichter: Das scheue Reh und der aufbrausender Gorilla Ärger ist entweder günstig oder ungünstig. Und der ungünstige hat zwei Gesichter:

  Philipp Karch
2. Ärger = Information

2. Ärger = Information

Ärger ist eine Information. Er sagt dir: "Achtung, mindestens eines deiner Bedürfnisse ist bedroht." Kümmere dich. Ob du dich ärgerst oder nicht, hängt von deinem Bedürfnishaushalt ab. Der einfache Zusammenhang:

  Philipp Karch
3. Ärger = Ergebnis

3. Ärger = Ergebnis

Ärger ist das Resultat einer dreistufigen Reiz-Reaktion. Wer nicht bewertet, kann sich nicht ärgern. Ärger ist das Resultat einer dreistufigen Reiz-Reaktion:

  Philipp Karch
4. Ärger = Gefahr

4. Ärger = Gefahr

Nach der Theorie von Glasl eskalieren Konflikte in 9 Stufen. Was als leichte Verstimmung beginnt, endet am Ende "gemeinsam in den Abgrund". Wer die Eskalationsstufen ignoriert, riskiert gravierende Verschlimmerungen. Im schlimmsten Fall droht eine dauerhafte Verhärtung. Nach der Theorie von Friedrich Glasl eskalieren Konflikte in 9 Stufen. Was als leichte Verstimmung beginnt, endet am Ende "gemeinsam in den Abgrund". Wer diese Eskalationsdynamik ignoriert, riskiert gravierende Verschlimmerungen. Im schlimmsten Fall droht eine dauerhafte Verhärtung bis hin zu offenem Kampf (siehe auch PDF).

  Philipp Karch
5. Ärger = Normalität

5. Ärger = Normalität

Normal ist nicht die Harmonie, normal ist der Unterschied. Wer akzeptieren kann, dass ... Normal ist nicht die Harmonie, normal ist der Unterschied. Wer akzeptieren kann, dass Differenzen und Reibungen der Normalzustand sind, ist deutlich besser vorbereitet, mit Ärgerangeboten klarzukommen. Geh also davon aus, von morgens bis abends auf unangenehme Unterschiede zwischen dir und deinem Gegenüber zu stoßen und betrachte sie als völlig normal.

  Philipp Karch