Es gibt Konflikte. Und Konfliktangebote.

Nimmst du jedes Konfliktangebot noch an oder selektierst du schon?



Von Natur aus gibt es keine Konflikte. Nur Konfliktangebote. Ob aus einem Konfliktangebot auch ein Konflikt wird, hängt letztlich allein von dir selbst ab.

Was genau kennzeichnet den Unterschied zwischen Konflikt und Konfliktangebot? Bei einem Konfliktangebot sind zwei der drei folgenden Voraussetzungen erfüllt, bei eiem Konflikt alle drei:

  1. Interaktion: Du begegnest einem oder mehreren Menschen, ob real oder nur in Gedanken. (Auch eine frühere Begegnung kann durch deine Erinnerung immer wieder zu einer neuen Begegnung werden).
  2. Unterschied: Du stellst bei dieser Begegnung einen Unterschied fest. Es spielt an dieser Stelle keine Rolle, worin der Unterschied besteht. Allein die fehlende Gemeinsamkeit ist entscheidend (ob politische Gesinnung, Musikwahl oder Käsepräferenz ...)
  3. Beeinträchtigung: Du bewertest diesen Unterschied als relevant und störend. Erst durch diesen dritten Schritt, deine negative Bewertung des anderen (bzw. seiner Ansichten oder seines Verhaltens) erzeugst du den Konflikt. Mathematisch: Konfliktangebot + Bewertung = Konflikt.

Fazit: Es liegt allein an dir und deinen Erwartungen und Bewertungen, wie viele Konfliktangebote du zu Konflikten machst.



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(am Ende leider nocht etwas holprig in die Länge gezogen, weil ich nicht wusste, wie ich die Aufnahme stoppe ...,ich gelobe Besserung ;-))