3. Kodierungen und Dekodierungen beachten (Sender-Empfänger-Modell)

A denkt etwas und will, dass B es auch denkt.

A braucht dafür Sprache. A übersetzt den Gedanken in eine (sprachliche) Botschaft und sendet diese in einem Kommunikationskanal.

B empfängt die Botschaft und will sie verstehen. B übersetzt die Botschaft (zurück) in einen Gedanken.

Ob B genau das denkt, was A denkt? Who knows ...


Denke stets an das Sender-Empfänger-Modell (Shannon-Weaver), wenn du sprichst oder zuhörst, denn es kommt sehr häufig zu Übersetzungsfehlern.

Du bist Person A und denkst einen Gedanken. Und versuchst diesen Gedanken möglichst genau mit Sprache und anderen Signalen auszudrücken. Diese Kodierung ist der erste Fehlergelegenheit.

Dein Gegenüber B hört deinen kodierten Gedanken und versucht, ihn möglichst adquat  zurückzuübersetzen. Diese Dekodierung ist die zweite Fehlerchance.

Wann auch immer zwei Personen miteinander sprechen, gibt es genau diese zwei Fehlerquellen: Die Kodierung (von A) und die Dekodierung (von B). Die Wahrscheinlickeit, dass der Gedanke von A und der Gedanke von B 100 Prozent identisch sind, geht gegen Null.

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